Unsere Arbeit beruht auf

  • der Überzeugung, dass unser Leben an Lebendigkeit, Lebens- und Beziehungsqualität gewinnt, wenn wir unsere aggressiven Potentiale kennen und ihnen auf konstruktive oder nicht-destruktive Weise Ausdruck verleihen;
  • der Erfahrung, dass ein offener und konstruktiver Ausdruck von Aggression ein Beitrag zum Abbau von Gewalt ist;
  • der Absicht, erotisch-sinnliche Impulse in Prozesse eigener Entwicklung und Selbstentfaltung einfließen zu lassen;
  • der Erkenntnis, dass weibliche Sexualität ein weites Ausdrucksfeld für Kreativität, Lebenskraft und Sinnenfreude darstellt.

Wir verfolgen die Ziele

  • Mädchen und Frauen einen Raum zu öffnen, ihre aggressiven Impulse zu erkennen und als wichtiges „Alarmsignal“ für wahr zu halten;
  • Ärger und Zorn als kraftvolle Energien erfahrbar zu machen, die einen wesentlichen Antrieb für Veränderungen sowie für innere und äußere „Bewegungen“ darstellen;
  • einen persönlichen wie professionellen Umgang mit Gefühlen von Wut und Zorn, dem Erleben von Macht und Ohnmacht in einzelnen Lebens- und Arbeitsfeldern zu beleuchten;
  • das breite Spektrum sinnlicher und erotischer Erfahrungen aufzuspüren;
  • individuelles (Auf-)Begehren als Antriebskraft für die Gestaltung des eigenen Lebens zu nutzen.

"Das Wesen der Erziehung - es handle sich um Kinder oder Erwachsene, um Individuen oder ein Volk, oder auch um einen selbst - besteht darin, dass sie seelische Antriebe zum Handeln hervorruft."

Simone Weil, 1909-1943