Unsere Arbeit beruht auf
- der Erfahrung, dass Frauen über sehr viel mehr Ausdrucksmöglichkeiten von aggressiven Impulsen verfügen als ihnen oft bewusst ist;
- der Überzeugung, dass unser Leben an Lebendigkeit, Lebens- und Beziehungsqualität gewinnt, wenn wir unsere aggressiven Potentiale kennen und ihnen auf konstruktive oder nicht-destruktive Weise Ausdruck verleihen;
- der Absicht, deutlich werden zu lassen, dass ein ernsthafter und ehrlicher Ausdruck von Aggression ein Beitrag zum Abbau von Gewalt sein kann;
- dem Wunsch, Frauen zu ermutigen, lustvoll Macht- und Verantwortungspositionen einzunehmen, um damit ihr Leben und ihre gesellschaftliche Teilhabe auf eigene Weise zu gestalten.
Wir verfolgen die Ziele
- Mädchen und Frauen einen Raum zu eröffnen, ihre aggressiven Impulse zu erkennen und als wichtiges "Alarmsignal" für wahr zu halten;
- den dazugehörigen Angst-, Schuld- und Schamgefühlen sowie deren Wirkungen auf das eigene Verhalten auf die Schliche zu kommen;
- sie dabei zu unterstützen, diese für die Verwirklichung eigener Interessen zu nutzen;
- Ärger und Zorn als kraftvolle Energien erfahrbar zu machen, die einen wesentlichen Antrieb für Veränderungen sowie für innere und äußere "Bewegungen" darstellen;
- eine Auseinandersetzung mit dem eigenen und dem erfahrenen zerstörerischen Potential in aggressiven Gefühlen zu ermöglichen;
- eine Unterscheidung zwischen "destruktivem", "nicht-destruktivem" und "konstruktivem" Aggressionsausdruck zu finden;
- einen persönlichen wie professionellen Umgang mit Gefühlen von Wut und Zorn, dem Erleben von Macht und Ohnmacht in einzelnen Lebens- und Arbeitsfeldern zu beleuchten.