Unsere gemeinsamen Wurzeln liegen in den verschiedenen Frauenbewegungen der letzten Jahrhunderte mit ihren politischen und gesellschaftlichen Aufbrüchen. Der feministische Diskurs ist uns eine wichtige Quelle, um Lebenswege von Frauen mit ihren Schwächungen und Stärken, mit ihren Brüchen und Widersprüchen, ihren Erfahrungen als "Opfer", "(Mit)Täterin", als "Mitwissende" und als "aktiv Handelnde" sichtbar zu machen.
Astrid Peter arbeitet seit 1986 in dem Problemfeld der sexualisierten Gewalt. In der Tradition der Frauenbildung findet sie einen Rahmen, die Folgen von Gewalterfahrungen für die Identitätsentwicklung von Mädchen, Jungen und Frauen zu reflektieren und als Erkenntnisse für Beratungs- und Bildungsprozesse nutzbar zu machen.
Carola Spiekermann ist seit ihrer Jugend mit (der eigenen) Aggressionsentwicklung befasst und erlebt sowohl in ihrer psychotherapeutischen Tätigkeit als auch in der feministischen Bildungsarbeit ein Forum mit dieser Thematik persönlich-individuell wie auch gesellschaftskritisch zu wirken.
Beispielhafte fachliche Quellen, aus denen wir schöpfen:
- Harriet G. Lerner, Wohin mit meiner Wut? Neue Beziehungsmuster für Frauen. Zürich 1987
- Judith Lewis Herman, Die Narben der Gewalt - Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. München 1993
- Hedwig Ortmann, Bildung geht von Frauen aus. Frankfurt/M. 1990
- Rachel Simmons, Meine beste Feindin - Wie Mädchen sich das Leben zur Hölle machen und warum Frauen einander nicht vertrauen. Köln 2003
Neben zahlreichen weiteren FachautorInnen inspirieren uns literarische Texte von Audre Lorde, Simone de Beauvoir, Christa Wolf, Rainer Maria Rilke und anderen.