Unsere gemeinsamen Wurzeln liegen in den verschiedenen Frauenbewegungen der letzten Jahrhunderte mit ihren politischen und gesellschaftlichen Aufbrüchen. Der feministische Diskurs ist uns eine wichtige Quelle,

um Lebenswege von Frauen mit ihren Schwächungen und Stärken, mit ihren Brüchen und Widersprüchen, ihren Erfahrungen als „Opfer“, „(Mit)Täterin“, als „Mitwissende“ und als „aktiv Handelnde“ sichtbar zu machen.

Astrid Peter arbeitet seit 1986 in dem Problemfeld der sexualisierten Gewalt. In der Tradition der Frauenbildung findet sie einen Rahmen, die Folgen von Gewalterfahrungen für die Identitätsentwicklung von Mädchen, Jungen und Frauen zu reflektieren und als Erkenntnisse für Beratungs- und Bildungsprozesse nutzbar zu machen.
Carola Spiekermann ist seit ihrer Jugend mit (der eigenen) Aggressionsentwicklung befasst und erlebt sowohl in ihrer psychotherapeutischen Tätigkeit als auch in der feministischen Bildungsarbeit ein Forum mit dieser Thematik persönlich-individuell wie auch gesellschaftskritisch zu wirken.

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Beispielhafte fachliche Quellen, aus denen wir schöpfen:

Seiffge-Krenke, Inge (2017): Die Psychoanalyse des Mädchens. Stuttgart: Klett-Cotta

Stokowski, Margarete (2016): Untenrum frei. Hamburg: Rowohlt

Adak, Hülya & andere (2009): So ist es, meine Schöne. Berlin: Orlanda

Vinke, Beate (2009): Mobbing, Amok und kraftvoller Zorn - Aggression von Mädchen hat viele Gesichter. www.mädchenarbeit-nrw.de. Stellungnahme der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW, Wuppertal 20.05.2009.

Sanyal, Mithu M. (2009): Vulva - Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts. Berlin: Klaus Wagenbach

Buchta, Anneliese (2004): Aggression von Frauen. Stuttgart: Kohlhammer

Thalhofer, Ingrid & andere (Hrsg.innen, 2009): GAIA – Feministische Bildungsarbeit in Bewegung. Königstein/Taunus: Ulrike Helmer

Herman, Judith Lewis (1993): Die Narben der Gewalt - Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. München: Kindler

Neben zahlreichen weiteren FachautorInnen inspirieren uns literarische Texte von Audre Lorde, Simone de Beauvoir, Christa Wolf, Deborah Feldman, Jenny Erpenbeck, Rainer Maria Rilke und anderen.